1 Maria Schmidt 2 Kimberly Horton 3 Kooperation PRIVAT 4 Natascha Töpp
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2003
Kimberley Horton - ZeitBewegungen
"carscapes" von Kimberley Horton, 06. bis 27. April 2004
ZeitBewegungen

März bis
Oktober 2004
Hamburg-City
Ost-West-Str. 57

(seit 2005:
Willy-Brandt-Straße)



ZeitBewegungen sagt Auf Wiedersehen!


: 1 :  urban sprawl
Maria Schmidt - 02. bis 30 März 2004

Maria Schmidt Maria Schmidts Arbeiten befassen sich u.a. mit der skulpturalen Abstraktion von Landschaft, für die sie auf architektonische Gestaltungsprinzipien und technische Konstruktionsweise zurückgreift. Die Ausstellung "urban sprawl" beschreibt Urbanisierungsprozesse wie Flächenverbrauch und Bodenversiegelung etc. als bildliche Abstraktion.
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: 2 :  carscapes
Kimberley Horton - 06. bis 27. April 2004

>Kimberley Horton Fotos der Ausstellung anschauen

Ausgangspunkt der Arbeit Hortons sind Überlegungen zum Thema Reisen. Reise ist jedoch nicht auf einen bestimmten Ort fixiert, es geht hier um ein "Anderswo", um die eigentliche Motivation des Reisens. Reisen bedeutet Bewegung, einen stetigen Wechsel des Ortes, bzw. des Raumes an/in dem der Reisende sich aufhält. Diese Veränderung des Orts wird für gewöhnlich mittels Fotografie und Video dokumentiert. So wird die Erfahrung einer Raumveränderung in eine nicht räumliche Sache verwandelt.
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: 3 :  Landschaft A 10
++Kooperation PRIVAT - 04. bis 25. Mai 2004

++Kooperation PRIVAT "Das zentrale Thema unserer künstlerischen Arbeit ist die Beobachtung, Befragung und künstlerische Untersuchung urbanisierter Lebensräume und Landschaften. Die Arbeiten reflektieren Erfahrungen und Beobachtungen in kulturell geschaffenen und zivilisatorisch geprägten Naturräumen. Sie bewegen sich zwischen soziologischer Analyse und ästhetischem Konzept bzw. künstlerischer Neukonstruktion."
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: 4 :  Die vernünftigste Beieinanderstellung der Figuren
Natascha Töpp - 01. bis 29. Juni 2004

Natascha Töpp Thematischer Schwerpunkt der großformatigen Arbeiten ist Landschaft. Die ausgewählten Orte, zumeist innerstädtische Randgebiete (Autobahnauffahrten, Flughafenumgebung), stehen stellvertretend für den heutigen Umgang mit Natur. Die scheinbar alltäglichen und gewöhnlichen und somit nicht "bildwerten" Orte erhalten über die außerordentlich präzise Aufnahmetechnik und die kompositorische Anlehnung an Motive der Landschaftsmalerei des 17. und 19. Jahrhunderts eine unerwartete Aura.
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: 5 :  Die ewige Jagd um das Elbpferd
Jutta Konjer - 06. bis 27. Juli 2004

Jutta Konjer Fotos der Ausstellung anschauen

Lange Zeit galt die Existenz des Elbpferdes als Mythos. Jutta Konjer ist es gelungen ein vollständiges Skelett dieses sagenhaften Tieres auszugraben und präsentiert es erstmalig, zusammen mit anderen Fundstücken in einer Ausstellung im Schaukasten an der Ost-West-Strasse 57.

Dass die Fachwelt bisher sehr zurückhaltend auf diesen sensationellen Fund reagierte, ist wenig verwunderlich, da es sich bei Jutta Konjer nicht um eine ausgewiesene Archäologin oder Paläontologin handelt, sondern um eine bildende Künstlerin.
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: 6 :  
Thorsten Brinkmann und Ragnar Gestsson - 03. bis 31. August 2004

Thorsten Brinkmann Thorsten Brinkmann arbeitet mit gefundenen bzw. gesammelten Gegenständen. Dinge, die ihrer ursprünglichen Funktion entzogen sind und nun einer neuen Funktion, einer neuen Dinglichkeit zugeführt werden. Als Skulptur, Sockel, Bild oder in performativer Anwendung überträgt Brinkmann diese dinge des Alltags in den Kunstkontext. Hierbei erfahren Sperrmüll, Abfall und Dinge mit deutlichen Gebrauchsspuren eine Umdeutung zu künstlerischen arbeiten, die in ihrer Ästhetik oftmals eine geradezu malerische Bildhaftigkeit besitzen.

Für ZeitBewegungen hat Thorsten Brinkmann den in Hamburg lebenden isländischen Künstler Ragnar Gestsson zu einer Zusammenarbeit eingeladen. Verbindenes künstlerisches Material der beiden ist die Radkappe.
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: 7 :  Neue Katastrophen
Henrik Jacob - 07. bis 28. September 2004

Henrik Jacob Mittelpunkt meiner Arbeit ist ein Bilderhaufen, in dem das Vergessene wichtiger ist als das Sichtbare. Nur hier ist der Reichstag so groß wie der Rasenmäher meines Vaters. An den Rändern des Haufens erscheint meine ordnende Hand, die alles in verschiedene Eimer kehrt. Es erscheint mir notwendig, die einzelnen Bilder gegeneinander antreten zu lassen, damit sie so ruhig werden wie zwei gleich starke Boxer. Die Ruhe ist der Platz zwischen den Bildern.
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: 8 :  überdacht
Goesta Diercks - 05. bis 31. Oktober 2004

Goesta Diercks Aufgefaltete Kartons werden zu Grundrissen von Sakralbauten, japanische Punktornamente zu in sperrholzgebohrten Löchern, dem Interieurdesign entlehnte farbige Paneele werden zu heraldischen Elementen, aus Trennpappen wird Architektur, aus Filmstills Farbfeldmalerei. Der formale Transfer gewährleistet auch eine inhaltliche Umdeutung des Ausgangsmaterials. Der beiläufige Anlass wird zum Bedeutungsträger in einem Bildsystem aus Architekturzitaten, Farbphänomenologie, Biographie- und Alltagsvisualisierung. Ein nicht hermetisches System, welches nach dem Prinzip der Bildrezeption als Bildproduktion in komplexem Raumsituationen und Bildhöngungen die Wahrnehmung des Betrachters als Teil des Werks begreift.
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