1 Heike Hamann - 18. März bis 13. April 2003 2 3 4 5 6
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2003
2004
Heike Hamann

Heike Hamann
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Heike Hamann untersucht visuelle Verhältnisse, in dem sie diese auf malerische und fotografische Grundelemente konzentriert und sie zueinander in Beziehung setzt.

In der Malerei generiert sie mit Hilfe von Schichtungen optische Zeichnen. Überlagerte Strukturen aus Horizontale/Vertikale und Kreis/Linie, unterstützt von extremen Schwarz/Weißkontrasten halten das Auge in ständiger Bewegung und spielen mit dem räumlichen und flächigen Sehen.

Hamann öffnet die Bilder in den dreidimensionalen Raum. Sie vernetzt neu definierten Raum mit dem Vorgefundenen. Der Betrachter findet kein von ihm getrenntes Kunstwerk vor, er betritt eine vom Tageslicht abhängige Stimmung.

In der Fotografie baut und bespielt sie Räume. Die von ihr konzipierte Double Black Box ist eine begehbare Camera obscura. Die Box besteht aus zwei separaten Räumen, verbunden durch eine Linse in der Trennwand. Hamann integriert die Konstanten des fotografischen Prozesses - das Außen und das Innen der Kamera - in einem geschlossenen System.

Betritt der Betrachter die helle Box erscheint er in der dunklen Box als umgekehrtes Bildobjekt, begibt er sich in die dunkle Box, wird er zum beobachtenden Subjekt der Ereignisse in der hellen Box. Er ist ein Teil der Bildproduktion.Hamann inszeniert Performances, Essen in denen nicht über Blick, sondern über Bildkontakt kommuniziert wird.

Die Computeranimationen WG, Augen basieren auf Beobachtung zwischenmenschlicher Beziehungen, z.B. kommunizieren die Bewohner von WG allein durch differenzierte Türstellungen.



Vita
1962 geboren in Hamburg
1985 Bühnenbildhospitanz, Schillertheater
Realisierung eigener Bühnen, Fontanehaus, Berlin
1986 Assistenz Puppentheater, Würzburg
1987 Studium Freien Kunst, Hochschule der Künste, Berlin
1990 Arbeitsaufenthalt, Naxos, Griechenland
1994 Meisterschülerin bei Prof. Bernd Koberling
Studienreisen: Petersburg, Moskau, Paris, New York
1998 Lehrauftrag, ThüringscheSommerAkademie
1999 Workshop Camera obscura, F. Kittler, K.Ebeling
2000 Lehrauftrag, Svenska Yrkeshögskolan, Finnland
Führungen in der Gemäldegalerie Berlin


Stipendien
1991/92 Erasmusprogramm, Central St. Martins College, London
1995 Arbeitsstipendium Ahrenshoop
1996 Arbeitsstipendium Stiftung Kulturfonds
1998 Goldrausch Künstlerinnenprojekt
2000 artist-in-residence Nykarleby, Finnland
artist-in-residence Trondheim, Norwegen
2002 Abeitsstipendium Salzwedel, Kultusministerium Sachsen Anhalt


Bibliografie
Photonews, Zeitung für Photographie, H. Hamann vorgestellt von W. Aue Febr.1994
The Moscow Times May 96, Berliners are Coming, bearing Art, by A.KlatteTageszeitung
3.2.1997 Wandmalerei von H.Hamann in der G. Bartelt Galerie, R. Szameit
Fotospektiven, fotografische und digitale Bildwelten Katalog zur Ausstellung 1998
Camera Austria, international 68, Forum, Dez.99, ISBN 3-0900508-2-72 Triset Katalog
Herausgeber H. Hamann ISBN3933700-48-5, Helsinki Sanomat17.3.2001; Tagesspiegel
Juni 2001, Ronald Berg, Was Bewegt sich da?; Ex Machina, Katalog zur Ausstellung
Camera Austria, international 2001


Ausstellungen (Auswahl)
2003 Jenny Marx Museum, Salzwedel
2002 Real Play. Lovefiction. Theater Frascati, Amsterdam, NL
Technische Sammlung(E), Dresden
2001 Goethe-Institut (E), Warschau, Polen
D4, Kunsthalle Vaasa, Finnland
Goethe-Institut Helsinki, Finnland
Ex Machina, NGBK, Berlin
Galerie Schüppenhauer, Köln
Utrecht-Theaterfestival, Performance in der Double Black Box, NL
2000 SomaVision, Medienzentrum Adlershof, Berlin
projekt room, Trondheim, Norwegen
art forum, Aidan Gallery, Berlin
1999 Performance/ Double Black Box , Deutsches Technikmuseum, Berlin
Goldrauschkünstlerinnenprojekt, Berlin
Schaukasten Oranienburgerstr. (E), Berlin
art forum, Aidan Gallery, Berlin
Double Black Box, Theater am Halleschen Ufer, Berlin 1990
Galerie Broschwitz (Einzelausstellung), Berlin
1998 Projektiv, KX Kampnagel (Duo), Hamburg
Bushaltestelle, Galerie im Parkhaus, Berlin
Foyer, Rampe 002, Berlin
Fotospektiven, TV Gallery, Moskau
Fotospektiven, Marstall, Berlin
Local 01, Neue Räume III, Berlin 1991 Intervall, TU Berlin
1997 Galerie Bartelt (E), Berlin
Dirty Windows Gallery (E), Berlin
Lokhalle, Frankenberg/Kassel
Exterritorial, Töpchin
Pearls Vol.V, Parkhaus, Berlin
1996 Grenzenlos/Berlin-Moskau, Galerie Aidan (E), Moskau
Fotogalerie Silber (E), Berlin
Art Forum, Galerie Aidan, Berlin
1995 Double Black Box, Bahnhof Westend (Duo), Berlin
1994 Meisterschülerausstellung, HdK, Berlin
1992 Lethaby Gallery, London
St. Spiritus (E), Greifswald
Senator für kulturelle Angelegenheiten Roloff-Momin(E), Berlin
1990 Altarbild, Wettbewerb, Museum für Deutsche Geschichte, Berlin
Galerie Broschwitz (E), Berlin


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